Nachträglicher Erwerb des Hauptschulabschlusses
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Oranienburg | 27.08.2012 - 28.06.2013 | ||
| Informations-Flyer "Hauptschulabschluss" zum Download | ||||

Ausbildungsdauer
27.08.2012 - 28.06.2013 - dieser Kurs findet
nur 1x jährlich statt!
Veranstaltungsort: siehe oben
Zugangsvoraussetzungen:
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Arbeitssuchende ohne Hauptschulabschluss (9./10. Klasse)
-
Aufnahmegespräch und -test
Prüfende Stelle: Schulamt Perleberg
Abschluss: Hauptschulabschluss
Die vorliegende Ausbildung basiert auf der gesetzlichen Neuregelung (vom 01.01.2009) der Förderbarkeit von Maßnahmen im Rahmen der beruflichen Fort- und Weiterbildung zum nachträglichen Erwerb eines Hauptschulabschlusses.
Die Maßnahme wendet sich an Arbeitssuchende ohne Schulabschluss 9./10. Klasse.
Ziel ist es, den Absolventen die Erreichung der Doppeljahrgangsstufe 9/10 über eine Nichtschülerprüfung zu ermöglichen. Damit erhalten die Absolventen eine wesentlich bessere Ausgangsposition für ihren beruflichen Werdegang.
Mit jedem Ausbildungsinteressenten wird vor Ausbildungsbeginn ein individuelles Aufnahmegespräche, verbunden mit einem halbstündigen Test zur Feststellung seiner Lernfähigkeit, durchgeführt.
Es ist zu erwarten, dass in dieser Ausbildung Teilnehmer mit geringer Lernmotivation etabliert sein werden und/oder deren letzte schulischen Aktivitäten mitunter mehrere Jahre zurückliegen.
Unter Berücksichtigung der besonderen Zielgruppe wird daher der gesamte Ausbildungsverlauf eng mit einer umfangreichen sozialpädagogischen Arbeit verzahnt.
Zur Gewährleistung des Aufbaus einer ausgeprägten Personenbezogenheit der Schüler zu den Ausbildern wird ausschließlich mit nur 2 Pädagogen gearbeitet.
Die zum Einsatz kommenden Ausbilder haben neben ihre Fachkompetenz in den auszubildenden Fachkombinationen ausgeprägte sozialpädagogische Erfahrungen in der Arbeit mit Benachteiligtengruppen. Neben der Vermittlung der Rahmenstoffinhalte in den einzelnen Fächern wir daher sehr intensiv, personenorientiert und sensibel mit den Schülern eine Lernmotivation zur Gewährleistung eines erfolgreichen Schulabschlusses aufgebaut.
Ziel dabei ist es, die Schüler, vermutlich mit mehreren Jahren Unterrichtsabstinenz, für eine Schulausbildung zu interessieren und sie zu "öffnen" für eine aktive Mitarbeit und Integration. Die Unterrichtung findet daher in Kleingruppen in der Größenordnung von max. 10 Teilnehmern statt. Nur so ist eine effiziente und erfolgsversprechende Ausbildung möglich.
In der Erwartung einer eingeschränkten Leistungs- und Aufnahmebereitschaft wird der Unterricht an 4 Wochentagen à 6 Unterrichtsstunden à 45 Minuten angeboten. Ergänzend dazu wird die sozial-pädagogische Betreuung gewährleistet.
Am 5. Wochentag wird ein Projekttag zur Einbindung in praktische Arbeitsabläufe mit konkreten Aufgabenstellungen und -auswertungen in Anlehnung des behandelten Unterrichtsstoffes angeboten.
Das vorliegende Ausbildungskonzept ist mit dem zuständigen Schulamt Perleberg abgestimmt. Zur Sicherstellung des Prüfungsabschlusses ist der Ausbildungsträger verpflichtet, bis zu einem festen Termin die Prüfungsteilnahme der Schüler dort anzumelden.
Die Prüfungsteilnahme in mündlicher und schriftlicher Form erfolgt in einer durch das Schulamt zu benennenden Schule im Einzugsbereich. Nach Vorgabe der Prüfungsordnung und in Abstimmung mit dem Schulamt stehen für die schriftlichen Prüfungen zwingend die Fächer Deutsch, Mathematik sowie Geschichte an. Zur mündlichen Prüfung werden die Schüler vorbereitet auf die Fächer Biologie und Politische Bildung.
Nach dem Prüfungsabschluss werden die letzten Ausbildungszeiträume genutzt für die weitere Ausbildungsorientierung der Schüler. Gemeinsam mit den Trainern und in enger Kooperation mit dem Fallmanagement werden den Teilnehmern entsprechend ihren individuellen Wünschen und Fähigkeiten Ausbildungsperspektiven aufgezeigt, Ausbildungsmöglichkeiten und -anforderungen erörtert, Ausbildungsstätten ermittelt sowie Ausbildungsbewerbungen gemeinsam erstellt.
Zum Ausbildungsende wird dem Fallmanagement eine detaillierte Gesamteinschätzung zum Ausbildungsverlauf sowie eine individuellen Einschätzung eines jeden Schülers mit weitergehenden Orientierungsempfehlungen übergeben.
Förderung
Zulassung zur Förderung mit Bildungsgutschein liegt vor
Sonstige Förderung:
Bundesagentur für Arbeit,
ARGE (SGB I oder II), BAföG, Deutscher
Rentenversicherungbund, Deutsche Rentenversicherung,
Berufsförderungsdienst der
Bundeswehr, LVA, ESF.
